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Forschungsschwerpunkt Neuropharmakologie

Die Arbeitsgruppe erforscht die Pathophysiologie und neue Ansätze für die Pharmakotherapie neurologischer Erkrankungen bei Mensch und Tier. Dabei liegt der Schwerpunkt auf motorischen Störungen, wie Dystonien, Dyskinesien, Morbus Parkinson und Tremor.

Für Untersuchungen zur Wirksamkeit von Arzneimitteln bei den bis heute zum großen Teil schwer therapierbaren Bewegungsstörungen werden Tiermodelle verwendet. Zielsetzungen unserer Forschung bestehen in der Phänotypisierung von genetisch veränderten Tieren (Spontanmutanten, transgene Mäuse) sowie in der Erforschung der Mechanismen, die zu den Erkrankungen führen, um Zielstrukturen für die Arzneimitteltherapie zu finden.

Hierzu werden in der Arbeitsgruppe verschiedene Methoden in vivo und in vitro angewendet:

  • Beurteilung der Motorik (open field locomotion, activity cage, rotarod test, grip strength test/wire hang test, bar test/paw retraction test, footprint test, challenging beam traversal test, pole test, nest building, adhesive sticker removal test, block test, climbing cage test, wheel running, stair case test, cylinder test, stepping test)
     
  • Beurteilung der Kognition und des Angstverhaltens (Y maze, elevated plus maze, morris water maze, object place recognition, novel object recognition, hole board, olfaction tests, marble burying test, light dark box, social recognition test, ultrasonic vocalizations)
     
  • Pharmakologische Untersuchungen, einschließlich Mikroinjektionstechnik
     
  • Neurochemie (HPLC, LC/MS), In-vivo-Mikrodialyse, Rezeptorautoradiographie, Kinetik
     
  • Histologie / Immunhistochemie (morphometrische Untersuchungen, Stereologie)
     
  • Molekularbiologische Untersuchungen (PCR zur Genotypisierung, Genexpressionsanalyse an Gehirngewebe und auch an spezifischen Zellen, isoliert durch Laser capture microdissection; Proteinexpression via Western blot, und ELISA)
     
  • In vitro Zellkultur-StudienFoto Neuropharmakologie

 

Forschungsgruppe

 

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